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Häufig gestellte Fragen
Körpertherapie ist ein Überbegriff für therapeutische Verfahren, die Körperwahrnehmung, Bewegung, Atmung und Berührung nutzen, um psychische, emotionale und körperliche Prozesse zu beeinflussen. Der Körper & die Psyche sind unmittelbar miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.
Als Körpertherapeutin kombiniere ich mein Wissen und meine Erfahrungen aus der Trainingstherapie, der Atemtherapie und der Yoga-Basierten Traumatherapie sowie aus zahlreichen Zusatzausbildungen und jahrelanger Selbsterfahrung.
In meinem Fall ist eine körpertherapeutische Behandlung bei vorliegenden Beschwerden oder einer Erkrankung nur durch eine ärztliche Überweisung zur "Trainingstherapie" möglich.
Die Trainingstherapie durch Sportwissenschafter:innen umfasst die strukturelle Verbesserung der Bewegungsabläufe und der Organsysteme mit dem Ziel, Koordination, Kraft, Ausdauer, Gleichgewichtsfähigkeit und Körperwahrnehmung durch systematisches Training und Bewegungsübungen, aufbauend auf der Stabilisierung der Primärerkrankung und zur ergänzenden Behandlung von Sekundärerkrankungen, zu stärken.
Übergeordnetes Ziel ist die Vermeidung des Wiedereintritts von Krankheiten sowie des Entstehens von Folgekrankheiten, Maladaptionen und Chronifizierungen.
Zur Ausübung der Trainingstherapie ist nur berechtigt, wer über einen entsprechenden Qualifikationsnachweis (Bachelor- & Masterstudium der Sportwissenschaft) verfügt und in die Trainingstherapieliste beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) eingetragen ist.
Weiterführende Informationen siehe: Berufe R-Z: Trainingstherapeutin, Trainingstherapeut, unter: https://www.sozialministerium.at/Themen/Gesundheit/Medizin-und-Gesundheitsberufe/Berufe-A-bis-Z,-Berufslisten-und-Gesundheitsberuferegister.html.
Die Kosten für eine ambulante Trainingstherapie werden aktuell noch nicht von den Sozialversicherungsträgern übernommen. Der Verband von Sportwissenschaftler:innen in Österreich befindet sich allerdings in Verhandlungen mit den Sozialversicherungsträgern und ist bemüht „Bewegung auf Rezept“ im Leistungskatalog der Kranken- und Gesundheitskassen zu etablieren.
Die meisten Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten.
SVS Versicherte können den Gesundheitshunderterbeantragen.
Der Körper und die Psyche sind biologisch eng miteinander verknüpft. Der körperzentrierte Ansatz bei psychischen Erkrankungen ist daher besonders wichtig. Viele Symptome psychischer Erkrankungen zeigen sich nicht nur im Denken sondern auch körperlich durch fühlen (z.B. Herzrasen, Druck auf der Brust etc.)
Hier ein paar wichtige Punkte:
-Emotionen sind körperlich verankert. Gefühle zeigen sich in Körperreaktionen. Über den Körper können Emotionen wahrgenommen und reguliert werden. Im Gewebe gespeicherte Spannung kann transformiert werden.
-Über den Körper (Bewegung, Atmung und Berührung) kann das Autonome Nervensystem reguliert werden.
-Verbesserung des Hormonhaushaltes
-Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Selbstkontrolle, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein & Selbstvertrauen.
-Verbesserung der Zellgesundheit.
-Etc.
Kurz Zusammengefasst:
Ein gut funktionierender Dauerdialog wischen Körper & Psyche ist die Grundlage für die Homöostase, das Selbsterleben und die Regulationsfähigkeit. Gesundheit, Wohlbefinden & Lebensfreude sind die Folge.
Die Körpertherapie von Maria Söllinger richtet sich an Menschen mit psychischen & psychosomatischen Beschwerden & Erkrankungen, Atembeschwerden und Atemwegserkrankungen sowie Haltungsbeschwerden:
Atembeschwerden & Atemwegserkrankungen
(Asthma, Druck auf der Brust, Kurzatmigkeit, Atemnot etc.)
Burnout & Depressionen
(Überforderung, Stressbelastung, Erschöpfungszustände)
Traumafolgestörungen
Essstörungen & Adipositas
Impulskontrollstörung, Emotionale Instabilität & Gefühlschaos
Psychosomatische Beschwerden
(Darmbeschwerden, Zähneknirschen, Kopfschmerzen etc.)
Beschwerden im Rahmen des Menstruationszykluses
Innere Unruhe, Angstzustände & Panikattacken
Schlafprobleme & Schlafstörungen
Haltungsbeschwerden
(speziell Nackenbereich & Brustwirbelsäule, Verspannungen etc.)
Erstgespräch & ganzheitliche Symptomabklärung
Zu Beginn der Behandlung ist mir ein ausführliches Erstgespräch und eine ganzheitliche Abklärung möglicher Ursachen für die Symptome besonders wichtig. Somit kann eine gute Basis für den Beginn der körpertherapeutischen Behandlung geschaffen werden.
Angeleitete Atem- Bewegungs- und Empfindungsübungen
Die Aufmerksamkeitslenkung auf körperliche Empfindungen steht im Mittelpunkt meiner therapeutsichen Arbeit. Dadurch ist es uns möglich, in Kontakt mit unserem Körper, mit unseren Gefühlen & Emotionen zu treten und zu lernen, diese zu regulieren.
Empfindsame Berührungen im Liegen
Die Behandlung kann auch durch Berührungen, leichten Druck oder Dehnung im liegen am bekleideten Körper stattfinden. Dadurch kann sich der Körper entspannen, Blockaden können gelöst und Gedanken beruhigt werden. Ein freier Energiefluss wird gefördert.
Gemeinsamer Dialog
Das therapeutische Gespräch über die Körperempfindungen ist ein Teil der Behandlung, denn erst wenn Worte für die aufkommenden Gefühle & Emotionen gefunden werden, können positive Veränderungen entstehen.
Die Körpertherapie von Maria Söllinger findet im TheraInn (Therapiezentrum am Inn in Innsbruck) statt.
Die Praxis ist barrierefrei und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, mit dem Auto und auch mit dem Rad sehr gut erreichbar.
Die genaue Adresse lautet: Innrain 103, 6020 Innsbruck.
Eine Therapie dauert in der Regel 60 Minuten und kostet 100€.
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